Ätherische Öle


Was sind ätherische Öle überhaupt?

Ätherische Öle werden aus den flüchtigen, aromatischen Bestandteilen von Pflanzen gewonnen, z.Bsp. aus Blättern, Blüten, Samen, Wurzeln, Früchten oder Rinden.
Das bedeutet - vereinfacht und verständlicher gesagt - dass das, was eine Pflanze oder einen Teil von ihr duftend macht, letztendlich im Fläschchen landet.
Pflanzen duften aber nicht bloß, um uns eine Freude zu machen, sondern schützen sich mit diesen wohlriechenden Wirkstoffen gegen allerlei Feinde, wie
Bakterien, Viren und Pilze. Man könnte also irgendwie auch sagen, dass der Duft einer Pflanze ein wichtiger Teil ihres Immunsystems ist!

Sie sind sehr stark in ihrer Wirksamkeit:

bis zu 80 mal intensiver als getrocknete Kräuter
1 Tropfen Pfefferminzöl entspricht etwa 28 Tassen Pfefferminztee

Jedes ätherische Öl enthält eine Vielzahl von natürlichen Wirkstoffen.
Bei Lavendel sind es z.B. über 100 Einzelwirkstoffe, die seine vielfältige Wirkung ausmachen.

Wie wendet man ätherische Öle an?

Öle therapeutischer Qualität (wichtig!) können sowohl aromatisch/durch Inhalation (also riechen), äußerlich (je nach Anwendung, Hautbeschaffenheit und Öl verdünnt oder pur) und häufig
sogar zum Aromatisieren von Speisen oder Getränken verwendet werden. 

Wir können ätherische Öle daher ganz vielfältig nutzen:

zur Schaffung einer Wohlfühlatmosphäre in unseren Wohnräumen, Büros, Yoga- oder Fitness-Studios und Geschäftslokalen,
zur Herstellung eigener, individueller Parfums, Hautpflege (frei von synthetischen Giftstoffen!) oder Massageölen

aber auch
zur Unterstützung von Verdauung, Immunsystem, Atemwege, Haut und Bewegungsapparat

Wichtigkeit der Qualität

Es gibt kein international allgemein gültiges Qualitätssiegel für ätherische Öle.
Jeder Hersteller schafft sich daher seine eigenen Kriterien.

Was getestet werden sollte:
frei von Herbiziden und Pestiziden
frei von Füllstoffen
frei von synthetischen Zusätzen
frei von Schwermetallen
wünschenswerte Inhaltsstoffe in optimaler Menge


Auch beim Ernten und Destillieren der Pflanzen müssen Experten am Werk sein, denn je nach Lage und Klima sind andere Wirkstoffe enthalten.
Wenn z.B. Thymian im Hochsommer oder Spätherbst gewonnen wird, enthält das Öl mehr Anteile, die schneller hautreizend wirken können.

Auch bei rein aromatischer Anwendung keine Kompromisse machen, denn die Moleküle und Wirkstoffe gelangen ja bereits durch das Riechen in unseren Körper und lösen Reaktionen aus!

Einfaches Erkennungsmerkmal eines guten ätherischen Öls:
das Aromaspektrum ist sehr breit, es „sticht“ nicht

Die Anwendung ist sehr einfach und sicher - und jeder, der mal in die Welt der ätherischen Öle "reinschnuppern"
möchte, ist ganz herzlich bei meinen Vorträgen und Workshops willkommen!

Auch Einzelberatungen sind nach Terminvereinbarung möglich.